Diskussion: Postmortems ohne Schuldzuweisung: Ablauf, Ursachen und Massnahmen festhalten

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Zwei Quellen, die die Schritte 2 bis 6 mit einer Vorlage unterlegen. Das zitierte SRE-Buch enthält im Anhang D ein Beispiel-Postmortem mit genau den Feldern, die der Artikel verlangt: Auswirkung, Ursachen, Auslöser, Erkennung, Massnahmen mit Verantwortlicher und Status, Zeitleiste sowie die Rubriken «Was lief gut», «Was lief schlecht» und «Wo hatten wir Glück»; wer eine eigene Vorlage anlegt, kann diese Feldliste übernehmen, statt sie neu zu erfinden. Das SRE-Workbook hat ein eigenes Kapitel «Postmortem Culture: Learning from Failure», das ein schlechtes und ein gutes Postmortem zum selben Vorfall nebeneinanderstellt – das schlechte mit Schuldzuweisungen und vagen Massnahmen, das gute mit Systembefunden und terminierten Aufgaben – und sich als Schulungsmaterial für Schritt 4 eignet. Für Schritt 3 haben sich zwei Kennzahlen als Standardfelder eingebürgert, Zeit bis zur Erkennung und Zeit bis zur Behebung, weil sie über viele Vorfälle hinweg zeigen, ob Monitoring und Runbooks besser werden; sie sind Beobachtungen aus der Zeitleiste, keine Bewertung der Beteiligten.

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